Schon eine tolle Sache, so ein Kelong. Es handelt sich dabei um ein Haus im Wasser. Im konkreten Fall, in der Meeresenge die Singapur vom malaysischen
Festland trennt. Genauer gesagt, ist das Haus ja nicht im Wasser sondern auf dem Wasser. Und damit es dazu keine jesuanischen Fähigkeiten entwickeln
muss, haben es geschickte Leute auf eine ganze Reihe von Pfählen gestellt. In so einem Haus bietet es sich förmlich an, seinen Lebensunterhalt auf
Fischbasis zu stellen. An das Wohnhaus grenzen daher Wirtschaftsgebäude an: Landungssteg, Fischreusen, Netze und Fischställe, nicht recht viel anders
als ein Hasenstall, nur größer und unter Wasser. (Wer nicht weiß, wie ein Hasenstall ausschaut, der google und hole nach, was er als Stadtkind
versäumt hat!)
In so einem Pfahlbau bringe ich dieses Wochenende mit einer Gruppe von Arbeitskollegen zu. Super entspannt. Anfahrt mit dem Boot, dort
dann dösen, essen, quatschen,... und Mahjong spielen! Diese Spiel besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit Rommé, wird aber anstatt mit Karten mit kleinen Quadern gespielt, aus denen dann auch jeder seine eigene Chinesische Mauer baut. Auf den Quadern sind natürlich wieder chinesische Schriftzeichen zu finden. Und zu meinen chinesischen Schachfiguren (siehe Post vom 6. Sep. 2008) gesellen sich die chinesischen Ziffern nebst den Begriffen für die Himmelsrichtungen sowie die rote "Mitte" mit dem klingenden Namen Hong Zhong.
Sonntag, 19. Oktober 2008
Sonntag, 12. Oktober 2008
Am Freitag auf d'Nacht...
Diese Woche gebe ich mich voll dem Freizeitstress hin und widme 7 Tage lang meine gesamte Freizeit dem Tauchen: 2 Abende Theorie, 2 Abende Pool. Dazwischen bis spät nachts die Theorie lernen. Schließlich will ich ja erstens die Prüfung schaffen und zweitens nicht absaufen. Hinzu kommt noch, das ich justament jetzt noch Zeit darauf verwenden muss, die globale Finanzkrise nicht zu einer persönlichen auswachsen zu lassen.
Am Freitag auf d'Nacht steige ich dann in den Bus nach Malaysien. Das Ganze hier ist ein bisserl eine fade Partie. Jeder hat eine ganze Sitzbank für sich, fast niemand redet. Das ist auf der Heimfahrt wieder so und ändert sich zwischendurch nur kurzzeitig.
Die Fähre bringt uns auf die Insel Tioman, wo fünf Tauchgänge in gut 24 Stunden geplant sind. Nach dem ersten davon ist mir gleich ausgiebig schlecht. Beteuerungen des Instructors, das sei alles kein Problem, weil ich könnte ja auch unter Wasser... einfach durch das Mundstück... Ich ziehe es vor, den ganzen Tag nichts zu essen und einen Tauchgang auszulassen. Ich habe Angst, das könnte tatsächlich von der Tiefe kommen, und ich müsste mir das Tauchen abschminken.
Gott sei Dank, am Sonntag schaut, wie der Name schon sagt, die Welt gleich sonniger aus, in bin wieder fit, das Tauchen macht mir nichts aus und ich bringe den Kurs mit dem Open Water Diver Zertifikat erfolgreich zu Ende!
Am Freitag auf d'Nacht steige ich dann in den Bus nach Malaysien. Das Ganze hier ist ein bisserl eine fade Partie. Jeder hat eine ganze Sitzbank für sich, fast niemand redet. Das ist auf der Heimfahrt wieder so und ändert sich zwischendurch nur kurzzeitig.
Die Fähre bringt uns auf die Insel Tioman, wo fünf Tauchgänge in gut 24 Stunden geplant sind. Nach dem ersten davon ist mir gleich ausgiebig schlecht. Beteuerungen des Instructors, das sei alles kein Problem, weil ich könnte ja auch unter Wasser... einfach durch das Mundstück... Ich ziehe es vor, den ganzen Tag nichts zu essen und einen Tauchgang auszulassen. Ich habe Angst, das könnte tatsächlich von der Tiefe kommen, und ich müsste mir das Tauchen abschminken.
Gott sei Dank, am Sonntag schaut, wie der Name schon sagt, die Welt gleich sonniger aus, in bin wieder fit, das Tauchen macht mir nichts aus und ich bringe den Kurs mit dem Open Water Diver Zertifikat erfolgreich zu Ende!
Sonntag, 5. Oktober 2008
Wir sind Cordoba
Stau ist: Fahren, wenn alle fahren. Ich darf am Freitag- und Sonntagabend erleben, was es heisst, mit all den anderen Bussen auf die Grenzabfertigung nach und von Malaysia zu warten. Die Reise führt nach Melaka an der gleichnamigen Straße. Für die geografisch in diesem Eck der Welt Unbedarften, die Meeresenge zwischen Malaysien und Sumatra. Dort haben einander einst die Einheimischen, Portugiesen, Holländer und Engländer die Schädel eingeschlagen.
Heute geht es friedlicher zu. Einheimisch ist hier immer noch ein Nebeneinander von Malayen, Chinesen, Indern und Touristen. Ich habe den Eindruck es ist tatsächlich mehr ein Nebeneinanander als ein Miteinander oder gar ein Völkergemisch. Ähnlich wie in Singapur, aber da kommen noch viele sonstige Asiaten (Thai, Philippinos,...) sowie die Expats aus aller (westlichen) Welt dazu, Australien inklusive, wenn nicht gar an erster Stelle.
Und so sehen wir eben ganz unterschiedliche Gesichter von Melaka: Kolonialbauten, einen Sultanspalast, Moscheen, chinesisch-buddhistische Tempel, hinduistische Tempel, beschränkt interessante Straßenzüge des dortigen Alltags, mehrere riesige Shopping-Center, einen Night-Market in Chinatown.
Interessant finde ich aber vor allem die islamische Seite: Hari Raya ist noch im Gange, ein dreitägiges Fest zum Ende des Ramadan. Ich beobachte viele Familien bei ihrem Feiertagsausflug. Da kommen auch die Verwandten aus der Hauptstadt Kuala Lumpur, wie jedes Jahr. Und man setzt sich zusammen auf eine kunstblumengeschmückte und sonnenbeschirmte Rikscha und lässt sich durch die Stadt karren. Die Malayen erlebe ich teilweise recht freundlich. Und nur weil die Frauen Kopftücher tragen, heißt das offenbar noch lange nicht, dass man nicht mit ihnen reden darf. Wieder ein unnötiges Klischee aus meinem Kopf gestrichen.
Den Vogel abgeschossen hat übrigens ein Malaye im Adidas T-Shirt mit dem Aufdruck: "Wir sind CORDOBA". Ich hab versucht, ihm zu erklären, dass sich dieses EM-T-Shirt in Österreich auf den legendären Sieg in der Schlacht von Cordoba 1978 bezieht... Er hat wohl die Story und den subtilen Humor dahinter nicht ganz verstanden.
Heute geht es friedlicher zu. Einheimisch ist hier immer noch ein Nebeneinander von Malayen, Chinesen, Indern und Touristen. Ich habe den Eindruck es ist tatsächlich mehr ein Nebeneinanander als ein Miteinander oder gar ein Völkergemisch. Ähnlich wie in Singapur, aber da kommen noch viele sonstige Asiaten (Thai, Philippinos,...) sowie die Expats aus aller (westlichen) Welt dazu, Australien inklusive, wenn nicht gar an erster Stelle.
Und so sehen wir eben ganz unterschiedliche Gesichter von Melaka: Kolonialbauten, einen Sultanspalast, Moscheen, chinesisch-buddhistische Tempel, hinduistische Tempel, beschränkt interessante Straßenzüge des dortigen Alltags, mehrere riesige Shopping-Center, einen Night-Market in Chinatown.
Interessant finde ich aber vor allem die islamische Seite: Hari Raya ist noch im Gange, ein dreitägiges Fest zum Ende des Ramadan. Ich beobachte viele Familien bei ihrem Feiertagsausflug. Da kommen auch die Verwandten aus der Hauptstadt Kuala Lumpur, wie jedes Jahr. Und man setzt sich zusammen auf eine kunstblumengeschmückte und sonnenbeschirmte Rikscha und lässt sich durch die Stadt karren. Die Malayen erlebe ich teilweise recht freundlich. Und nur weil die Frauen Kopftücher tragen, heißt das offenbar noch lange nicht, dass man nicht mit ihnen reden darf. Wieder ein unnötiges Klischee aus meinem Kopf gestrichen.
Den Vogel abgeschossen hat übrigens ein Malaye im Adidas T-Shirt mit dem Aufdruck: "Wir sind CORDOBA". Ich hab versucht, ihm zu erklären, dass sich dieses EM-T-Shirt in Österreich auf den legendären Sieg in der Schlacht von Cordoba 1978 bezieht... Er hat wohl die Story und den subtilen Humor dahinter nicht ganz verstanden.
Montag, 29. September 2008
Nora’s Baby (2)
Das Baby, wenn es denn nun mal geboren ist, stellt sich natürlich immer als widerspenstiger heraus, als einem das im ersten Überschwang bewusst ist. In meinem konkreten Fall habe ich mich heute aufgemacht, frühzeitig zu erklären, dass am 5. Dezember hier mein letzter Arbeitstag ist und sich meine Mitgliedschaft auf die vereinbarten drei Monate beschränken wird. Und dass das für mich impliziert, dass ich für eine dreimonatige Mindestbindung auch nur drei Monate zahle. Und nicht dreieinhalb.
Nun weiß, wer mich kennt, dass ich in der Regel lieber zahle als diskutiere. Aber Nora sollte mich erst mal kennenlernen! Diesmal habe ich die Sache einfach ausgesessen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Auf jeden Versuch mir zu erklären, dass sie die Monate erst vom ersten ganzen Monat weg rechnen, hab ich gelächelt und wiederholt, dass ich für drei Monate drei Monate zahle und nicht dreieinhalb. Das schaubte sich hoch: Vom Reception Officer zum Membership Consultant, von dort zum Front Office Manager. Als das noch nicht half, haben sie zu zweit auf mich eingeredet und haben schließlich noch den Club General Manager konsultiert.
Am Ende habe ich weniger bezahlt, als ich ihnen schon als Kompromiss vorgeschlagen hatte.
Nun weiß, wer mich kennt, dass ich in der Regel lieber zahle als diskutiere. Aber Nora sollte mich erst mal kennenlernen! Diesmal habe ich die Sache einfach ausgesessen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Auf jeden Versuch mir zu erklären, dass sie die Monate erst vom ersten ganzen Monat weg rechnen, hab ich gelächelt und wiederholt, dass ich für drei Monate drei Monate zahle und nicht dreieinhalb. Das schaubte sich hoch: Vom Reception Officer zum Membership Consultant, von dort zum Front Office Manager. Als das noch nicht half, haben sie zu zweit auf mich eingeredet und haben schließlich noch den Club General Manager konsultiert.
Am Ende habe ich weniger bezahlt, als ich ihnen schon als Kompromiss vorgeschlagen hatte.
Donnerstag, 11. September 2008
Nora’s Baby (1)
Viele Probleme schiebe ich deshalb auf die lange Bank, weil nicht klar definiert ist, was der erste Schritt zu ihrer Lösung ist. Es bringt daher nichts, Energie und Selbstüberwindungskraft aufzuwenden, um was zu tun, sondern schlicht zu konkretisieren, was als nächstes zu tun ist.
Jüngstes Beispiel: Mein Beitritt zum Fitnessstudio im achten Stock unseres Büro-Hochhauses, von dessen zweiundzwanzigsten ich schön auf den Hafen von Singapur hinuntersehe, wenn ich grad nichts anderes zu tun habe. Der nächste Schritt zum durchgestählten Körper ist also, nach dem nächsten Mittagessen im achten Stock auszusteigen, eine Preisliste zu holen und dann zu entscheiden, ob es sich einzahlt einzuschreiben oder nicht. Ich bin ja bei so was furchtbar altmodisch und käme nicht etwa auf die Idee, in den zweiundzwanzigsten Stock durchzufahren, und dort im Internet die Information zu ersurfen, die ich im achten zu bekommen erhoffe.
Allein, meine Pläne setzen voraus, dass die Leute hier so ticken wie ich. Das tun (nicht nur in Singapur) aber die wenigsten.
Auch nicht Nora. Das ist mein persönlicher Membership Consultant. Oder wie immer das heißt. Jedenfalls ist sie so bildhübsch, wie das eine Frau unter 1,60 und unter 50 kg halt zu sein vermag, quirlig und recht freundlich. Sie legt mir gleich mal nahe, sie zum Abendessen einzuladen. Und sie zerstört in Windeseile meine Vorstellung, ich könnte da einfach so reinlatschen und mir eine Preisliste holen. Stattdessen führt sie ein formularbasiertes Aufnahmegespräch, in welchem sie gleich nach dem Namen meinen Arbeitgeber abfragt, meine Erwartungen an ein Fitnessstudio, meine Motivation, körperliche Befindlichkeit und noch 100.000 anderen Dinge. Gleichzeitig legt sie die Vorzüge des Multi-Passes, die Zusammensetzung des Welcome-Packages und den Inhalt des dreibändigen Fitness- und Ernährungsguides dar. Nachdem ich bereits eine halbe Stunde auf dem heißen Stuhl geschmort habe, legt sie mir Preise dar, die das gesamte bisherige Prozedere eigentlich erübrigt hätten.
Allein – der ist eben hier Gegenstand von Verhandlungen, im Zuge derer sie natürlich zu ihrem Manager pilgern muss, um mit einem Freudenstrahlen, als hätte sie ihre Jugendliebe nach 14 Jahren und zweieinhalb Monaten bangen Wartens endlich geküsst, zurückzukehren und mir die freudige Botschaft zu überbringen, dass sie die Konditionen jetzt speziell an meine Situation anpassen könnten.
Seither bin ich Mitglied. Und wenn immer ich die klitzekleinste Art von Frage habe, dürfte ich mich jetzt vertrauensvoll an sie wenden. Schließlich freue sie sich so, dass ich mich für ihren Club entschieden hätte. Und überhaupt könne mir jetzt auf Gottes Erdboden gar nichts mehr zustoßen, denn ich sei ja jetzt „Nora’s Baby“.
Jüngstes Beispiel: Mein Beitritt zum Fitnessstudio im achten Stock unseres Büro-Hochhauses, von dessen zweiundzwanzigsten ich schön auf den Hafen von Singapur hinuntersehe, wenn ich grad nichts anderes zu tun habe. Der nächste Schritt zum durchgestählten Körper ist also, nach dem nächsten Mittagessen im achten Stock auszusteigen, eine Preisliste zu holen und dann zu entscheiden, ob es sich einzahlt einzuschreiben oder nicht. Ich bin ja bei so was furchtbar altmodisch und käme nicht etwa auf die Idee, in den zweiundzwanzigsten Stock durchzufahren, und dort im Internet die Information zu ersurfen, die ich im achten zu bekommen erhoffe.
Allein, meine Pläne setzen voraus, dass die Leute hier so ticken wie ich. Das tun (nicht nur in Singapur) aber die wenigsten.
Auch nicht Nora. Das ist mein persönlicher Membership Consultant. Oder wie immer das heißt. Jedenfalls ist sie so bildhübsch, wie das eine Frau unter 1,60 und unter 50 kg halt zu sein vermag, quirlig und recht freundlich. Sie legt mir gleich mal nahe, sie zum Abendessen einzuladen. Und sie zerstört in Windeseile meine Vorstellung, ich könnte da einfach so reinlatschen und mir eine Preisliste holen. Stattdessen führt sie ein formularbasiertes Aufnahmegespräch, in welchem sie gleich nach dem Namen meinen Arbeitgeber abfragt, meine Erwartungen an ein Fitnessstudio, meine Motivation, körperliche Befindlichkeit und noch 100.000 anderen Dinge. Gleichzeitig legt sie die Vorzüge des Multi-Passes, die Zusammensetzung des Welcome-Packages und den Inhalt des dreibändigen Fitness- und Ernährungsguides dar. Nachdem ich bereits eine halbe Stunde auf dem heißen Stuhl geschmort habe, legt sie mir Preise dar, die das gesamte bisherige Prozedere eigentlich erübrigt hätten.
Allein – der ist eben hier Gegenstand von Verhandlungen, im Zuge derer sie natürlich zu ihrem Manager pilgern muss, um mit einem Freudenstrahlen, als hätte sie ihre Jugendliebe nach 14 Jahren und zweieinhalb Monaten bangen Wartens endlich geküsst, zurückzukehren und mir die freudige Botschaft zu überbringen, dass sie die Konditionen jetzt speziell an meine Situation anpassen könnten.
Seither bin ich Mitglied. Und wenn immer ich die klitzekleinste Art von Frage habe, dürfte ich mich jetzt vertrauensvoll an sie wenden. Schließlich freue sie sich so, dass ich mich für ihren Club entschieden hätte. Und überhaupt könne mir jetzt auf Gottes Erdboden gar nichts mehr zustoßen, denn ich sei ja jetzt „Nora’s Baby“.
Sonntag, 7. September 2008
Strandbesuch Nr. 1
Ihr glaubt ja alle, ich vergnüge mich hier am weißen Palmenstrand... Seit heute habt Ihr Recht. Zwar liegt Singapur am Hafen, nicht am Strand, aber solche Details in Punkto Wasserqualität darf man als Binneneuropäer durchaus mal ignorieren. Mehr als 3 Meter weit sieht man im Züri-See auch nicht.
Dafür passiert es einem in Zürich nicht, dass so ein White Beach an einem gewöhnlichen sonnigen Sonntagnachmittag einfach brach in der Gegend rumliegt. Weil sich nämlich die Gäste, die sich dorthin verirren, alle um die Strandbar scharen. Und die ist doch einigermaßen ziemlich cool, muss ich sagen. Lauter schöne und schönste Menschen. Fast. Wären da nicht ein paar fette (im doppelten Wortsinn) Australier, man würde sich unversehens in einem Bacardi-Werbespot glauben.
Dafür passiert es einem in Zürich nicht, dass so ein White Beach an einem gewöhnlichen sonnigen Sonntagnachmittag einfach brach in der Gegend rumliegt. Weil sich nämlich die Gäste, die sich dorthin verirren, alle um die Strandbar scharen. Und die ist doch einigermaßen ziemlich cool, muss ich sagen. Lauter schöne und schönste Menschen. Fast. Wären da nicht ein paar fette (im doppelten Wortsinn) Australier, man würde sich unversehens in einem Bacardi-Werbespot glauben.
Samstag, 6. September 2008
Chinesisches Schach
In einem englischen Pub chinesisches Schach spielen? In Singapur kein Problem. Die Idee ist ganz ähnlich wie beim bei uns verbreiteten Schach (no na, kommt ja von den Chinesen...), nur spielt man es auf den Kreuzungen der Gitterlinien statt auf den Feldern. Ach ja, und ein paar Figuren sind anders. Die Kanone etwa, die aber nur funktioniert, wenn etwas im Weg steht. Etwas irritierend ist natürlich, dass die Figuren flach wie Mühle-Steine sind und sich voneinander nur dadurch unterscheiden, dass auf dem Turm Turm steht und auf dem Springer Springer. Aber auf chinesisch, was Schach für Analphabethen wie mich beinahe zum Elitesport der Gebildeten macht.
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